Beitragsbild Backstagephysio Corona und Digitalisierung und soziale Distanzierung

Corona und Digitalisierung

11. März 2020: Vor knapp zwei Wochen diskutierten wir in der Familie noch darüber, ob wir Karneval groß feiern wollen oder nicht. Heute ist die Sachlage klar, zumindest aus meiner Perspektive: Soziale Distanzierung ist manchmal zum Wohl aller sinnvoll. Meine drei Hauptthemen Bewegung, Digitalisierung und Gesundheit erfahren momentan in Zeiten von Corona eine verstärkte Symbiose. Welche neuartigen Entwicklungen ergeben sich aus gesundheitlichen Herausforderungen wie der SARS-Pandemie und nun aktuell Covid-19?

Digitale Möglichkeiten gegen soziale Distanzierung

Den Anstupser für diesen Blogbeitrag gab mir die Sendung Deutschlandfunk Nova. Bereits in der Vergangenheit führten Krisen zu positiven Veränderungen, in dem neue Wege gedacht und dann auch bestritten wurden. Der SARS-Virus berwirkte beispielsweise, dass Geschäfte ihren Online-Shop neu aufstellten und den Handel und Verkauf auf diese Weise aufrechterhielten.

Momentan könnten vor allem virtuelle Kommunikationsmöglichkeiten wichtig werden: Mit virtuellen Klassenzimmern müsste der Unterricht im Quarantänefall nicht ausfallen. Auch internationale Messen dürften in virtuellen Räumen für kommunikativen Austausch sorgen. Die Möglichkeiten sind da und müssten nur umgesetzt werden. In meinem Beitrag Unternehmenspräsentation der Zukunft: virtuelle Kongresse gebe ich einen kurzen Einblick in den Messebesuch jenseits von Face-2-Face, der aber ebenso effektiv gestaltbar ist.

Chancen und Grenzen der Digitalisierung im Fall Corona

Auch in der Medizin können digitale Hilfsmittel das Leben erleichtern: Online-Sprechstunden mit dem Hausarzt sparen durchaus Zeit ein und auch die Übertragung von Viren und Bakterien könnte hierdurch verringert werden. Selbstverständlich ist diese Form nicht für alle Patienten anwendbar und praktikabel, aber bei passenden Voraussetzungen die bessere Variante der Kommunikation.

Jeder ist fehlbar, auch KI (künstliche Intelligenz), die für die Schnelldiagnostik des Corona-Virus eingesetzt wird. Meiner Meinung nach dürfen derartige Verfahren nicht grundsetzlich abgelehnt werden, nur weil sie technischer Natur sind. Auch hier gilt mal wieder, die vernünftige Auseinandersetzung mit den digitalen Möglichkeiten unserer Zeit voranzutreiben und Chancen und Risiken gegeneinander abzuwiegen.

Digitale Nähe und physischer Abstand

9. April 2020: Mittlerweile ist schon ein Monat vergangen, seitdem ich diesen Beitrag veröffentlicht habe. Es wird über Apps zur Eindämmung der Pandemie diskutiert und die Online-Meeting-Räume platzen aus allen Nähten. Vor ein paar Tagen hatte ich die Gelegenheit am #DigiChat der Deutschen Telekom teilzunehmen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Diskussion auf Twitter:

https://twitter.com/deutschetelekom/status/1247548734696808451

Rosi Würtz

Ich bin seit 2014 Physiotherapeutin und wohne am Fuß des Siebengebirges in der Nähe von Bonn. Ohne Bewegung geht bei mir gar nichts! Meine Ausbildung habe ich in Bornheim absolviert und betreibe seit Ausbildungsbeginn diese Webseite. Außerdem bewegen mich medien- und sportsoziologische Themen. Von Kopf bis Fuß in Bewegung!

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