Starkes BGM & die EULEN-Strategie

Die EULEN-Strategie stammt noch aus einer Zeit, in der ich glaubte, mich mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement selbstständig machen zu können. Leider musste ich dieses Vorhaben auf meine FuckUp-Liste schreiben, da die Konkurrenz im Bonner Raum einfach zu gut und zu groß war. Dennoch möchte ich hier zumindest von meiner Idee, die ich damals hatte, berichten.

Was ist überhaut BGM?

Die Buchstaben BGM stehen für Betriebliches GesundheitsManagement.

Jedes nachhaltig denkende Unternehmen nimmt neben den unternehmerischen Zielen auch die Mitarbeitergesundheit in den Fokus. Und zwar nicht nur mal eben in Form eines Obstkorbs oder eines Gesundheitstags. Nein, starkes BGM ist allgegenwärtig in einem Unternehmen. Versucht es doch einfach mal selbst: Definiert persönlich, was Gesundheit für euch bedeutet!

Damit euch direkt klar ist, um was es hier eigentlich geht: Im Zentrum unserer gemeinsamen Arbeit steht Bewegung in all ihren Facetten, auch wenn ihr oft und viel in eurem Arbeitsalltag sitzen müsst. Ohne Bewegung von Kopf und Körper geht nichts zielführend!

Was haben Unternehmen von einem starken BGM?

  • Gesunde Mitarbeiter sind das Rückgrat eures Erfolgs!
  • Ihr übernehmt aktiv die Verantwortung für das Wohlergehen der Menschen in eurem Betrieb!
  • Ihr trotzt zukunftssicher dem demografischen Wandel, indem ihr durch euer BGM Personal an euch bindet und neue Fachkräfte für euch gewinnt!

Was ist starkes BGM?

Gesundheit hat durch und durch mit der Einsicht zu tun, dass es sich hierbei um ein Lebensprojekt handelt. Ein ewiger Kreislauf, der immer wieder gewisse Prozesse durchläuft. Die EULEN-Strategie visualisiert diese wiederkehrenden Steps und dient euch der Reflexion, an welchem Punkt ihr derzeit steht.

Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der EULEN-Strategie?

Und was hat eine Eule mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement zu tun? Hier erfahrt ihr mehr über die hohe Kunst des nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Niemand hat behauptet, dass es einfach werden würde, aber genau darin liegt der Kern des Ganzen.

Step 1 der EULEN-Strategie: E wie ENTSCHEIDEN!

Ja, ihr habt erkannt, dass euer Unternehmen ein Gesundheitsproblem entwickelt hat oder möchtet es erst gar nicht soweit kommen lassen. Ihr habt euch entschieden und sucht nun aktiv nach einer Lösung. Ihr wisst mittlerweile, dass ein Betriebliches Gesundheitsmanagement eine entscheidende Komponente für ein erfolgreiches und starkes Unternehmen ist.

Step 2 der EULEN-Strategie: U wie UMSETZEN!

Ja, ihr habt euch dazu entschlossen, klug in eure Zukunft zu investieren und startet nun mit eurem ersten BGM-Projekt. Ihr packt an und verändert eure (Unternehmens-)Welt positiv.

Step 3 der EULEN-Strategie: L wie LEBEN!

Der Stein ist mächtig ins Rollen gekommen! Ihr seid mitten drin und lebt die Veränderung in eurem Unternehmen. Doch das Lebn “kütt wie et kütt” und jeder BGM-Prozess erlebt gute wie schlechte Zeiten. Aber das ist für euch kein Grund direkt die Flinte ins Korn zu werfen. Niemand hat behauptet, dass BGM einfach wäre.

Step 4 der EULEN-Strategie: E wie ENTWICKELN!

Die Gesundheitspotenziale eures Unternehmens entwickeln sich, indem alle das Thema “Gesundheit” in all seinen Facetten wahr- und ernstnehmen. Langsam, aber beständig entwickelt euer Unternehmen eine ganz eigene “Gesundheitskultur”. Auch Fehler dürfen gemacht werden und dienen der fortwährenden Entwicklung aller Mitarbeiter im Unternehmen.

Step 5 der EULEN-Strategie: N wie NACHHALTIG SEIN!

In eurem Unternehmen hat sich ein neues Denken und Handeln entwickelt und gefestigt. Die Mitarbeiterzufriedenheit steigt und ihr fühlt euch wohl, etwas für eure Gesundheit und die eurer Mitarbeiter getan zu haben. Doch ein starkes BGM läuft beständig weiter… life long learning eben und deswegen bleibt ihr immer in Bewegung!

Rosi Würtz

Ich bin seit 2014 Physiotherapeutin und wohne am Fuß des Siebengebirges in der Nähe von Bonn. Ohne Bewegung geht bei mir gar nichts! Meine Ausbildung habe ich in Bornheim absolviert und betreibe seit Ausbildungsbeginn diese Webseite. Außerdem bewegen mich medien- und sportsoziologische Themen. Von Kopf bis Fuß in Bewegung!

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